|
Ein genussvoller Abend für Freunde des Weines |
|
|
|
|
Donnerstag, 16. Februar 2012 |
Begeistert waren die etwa 40 Weinfreunde am Vorabend von Weiberfastnacht im Borchorster Hof von dem, was sie kosteten und erfuhren beim traditionellen Weinseminar von evangelischem Sozialseminar und katholischem Bildungswerk.
Diesmal hatte Prof. Dr. Anton Janßen den Rheingau und seine Rieslinge in den Fokus genommen und präsentierte die enge Verknüpfung von Weinbau und Kultur, die sich auf dem kurzen Rheinabschnitt zwischen Wiesbaden und Assmannhausen zeigt, touristisch hervorragend erschlossen durch je eine gesonderte Rheingauer Rieslingroute für Wanderer, Radfahrer und Autofahrer. Die prägenden Burgen, Schlösser und ehemaligen Klöster sowie die bezaubernden Fachwerkstädtchen, darunter als Highlight die Rosenstadt Eltville mit ihren über 20.000 Rosenstöcken, jeweils eingebettet in Weinberge, stellte er mit eindrucksvollen Bildern vor.
|
|
weiter …
|
|
|
Kindergartenkinder besuchten Dechant Büll |
|
|
|
|
Donnerstag, 16. Februar 2012 |
Mit einem "Horstmar Helau!" statteten heute an Weiberfastnacht die Kinder des St. Josef-Kindergartens zusammen mit ihren Erzieherinnen und einigen Eltern dem neuen Pfarrdechanten Johannes Büll einen Besuch ab. Schick verkleidet zogen sie in ihren Karnevalskostümen zur Dechanei, wo Dechant Büll sie herzlich empfing. Begeisterung kam auf, als die Kinder als Dank für ihren Besuch einen Griff in einen prall mit Süßigkeiten gefüllten Korb tun durften. Für die Erwachsenen hatte Dechant Büll etwas "Aufwärmendes" kalt gestellt. Er versprach seinen Gästen, dass er schon in Kürze einen Gegenbesuch im Kindergarten machen werde.
|
|
|
"Mit Herz auf Gott und aufeinander hören" |
|
|
|
|
Donnerstag, 16. Februar 2012 |
Seit vergangenem Sonntag hat unsere Pfarrgemeinde St. Gertrudis Horstmar und Leer einen neuen Pfarrdechanten. Groß war die Beteiligung der Gläubigen, als Pfarrdechant Johannes Büll nach alter Tradition am Münstertor in Horstmar von zahlreichen Gemeindemitgliedern und einer großen Schar an Kindergartenkindern begrüßt und von 23 Bannerabordnungen unter den Klängen der Stadtkapelle Horstmar und des Spielmannszuges Horstmar zur Pfarrkirche St. Gertrudis begleitet wurde.
In einem festlichen Gottesdienst unter Mitwirkung des Kirchenchores St. Gertrudis führte Kreisdechant Markus Dördelmann aus Burgsteinfurt ihn in sein neues Amt ein. „Einen neuen Aufbruch wagen“, unter diesem Gedanken stand der Gottesdienst in der überfüllten St. Gertrudis-Pfarrkirche.Den Festgottesdienst zelebrierte der neue Pfarrdechant selbst. Ihm assistierten die beiden Diakone Franz Josef Reuver und Helmut Spahn. Sechs weitere befreundete Konzelebranten feierten mit Pfarrdechant Büll die Eucharistie. Kreisdechant Dördelmann aus Burgsteinfurt verlas die Ernennungskunde des Bischofs von Münster, Dr. Felix Genn.
In seiner Predigt bat Dechant Büll darum, die Türen zu öffnen. Das bedeute ein wohlwollendes Miteinander und vorbehaltlos Gutes zu unterstellen. Tief beeindruckt zeigte er sich von dem herzlichen Empfang und das gute Empfinden, bei allen Menschen willkommen zu sein.
|
|
weiter …
|
|
|
Einladung zum traditionellen Weinseminar |
|
|
|
|
Montag, 13. Februar 2012 |
Schwerpunktmäßig stehen Rieslinge aus dem Rheingau im Mittelpunkt des diesjährigen Weinseminars von evangelischem Sozialseminar und das katholischem Bildungswerk am Mittwoch vor Weiberfastnacht, 15. Februar 2012 um 19.30 Uhr im Pfarrzentrum Borchorster Hof.
Im Rheingau sind inzwischen über 80 % der Anbaufläche mit Rieslingsreben bestockt und gibt es eine überproportional große Zahl von VdP-Weingütern, auch weil das Terroir ideal für hochwertige Rieslings-Weine ist, weshalb an diesem Seminar-Abend vor allem Weine von VdP-Weingütern vorgestellt werden in verschiedenen Qualitätsstufen, davon über die Hälfte in der Geschmackstufe trocken und als Besonderheit Riesling aus roten Trauben, die auch verkostet werden.
Neben Informationen rund um die Entwicklungen im Weinanbau in dieser Region werden an diesem Abend auch die landschaftlichen Besonderheiten dieses Kulturraumes durch entsprechende Bilder vorgestellt werden. Da die Teilnehmerzahl – wie immer - begrenzt ist, ist eine Anmeldung beim Referenten Prof. Dr. Anton Janßen – möglichst umgehend – unbedingt notwendig. Tel. 02558 / 7507 bzw. E-Mail
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
|
|
|
Wissenswertes über den Islam |
|
|
|
|
Montag, 13. Februar 2012 |
Vorurteile abbauen und Informationen geben war das Anliegen von evangelischem Sozialseminar und katholischem Bildungswerk mit dem Vortragsabend über den Islam. Und mit Pfarrer Wilfried Küppers, Krankenhausseelsorger am Marienhospital, hatte man einen Referenten gewonnen, der aus seinen Erfahrungen im Umgang mit Muslimen und daraus entstandener intensiver Beschäftigung mit dem Islam sehr kompetent berichtete. Hautnah hatte er nämlich erfahren, dass im Umgang mit Muslimen ganz andere Verhaltensregeln gelten als sonst in unserm Kulturkreis.
Viele Missverständnisse und gegenseitige Verletzungen entstehen durch Unkenntnis der anderen Gepflogenheiten – manches was bei uns selbstverständlich ist, ist bei Muslimen ein Affront und gehört sich nicht. Dafür zeigte er in zum Teil humorvoller Überzeichnung viele Beispiele auf und brachte so den zahlreichen Zuhörern/-innen die Situation der hier zum Teil in der dritten Generation lebenden Muslime mit ihrer Zerrissenheit zwischen den beiden Kulturräumen sehr nahe. Vor allem junge Leute säßen so „zwischen den Stühlen“ und seien dadurch zum Teil bei der Suche nach der eigenen Identität für fundamentalistisches Gedankengut anfällig.
Eingehend stellte er die Entstehung des Islam und seine Ausbreitung im damals christlichen Raum rund um das Mittelmeer mit vielen gegenseitigen kulturellen Befruchtungen, aber auch kriegerischen Auseinandersetzungen, sowie die unterschiedlichen islamischen Ausprägungen – Sunniten, Schiiten u. a. - in der Nachfolge Mohameds vor. Kriegerische Ausbreitung des Glaubens habe auf beiden Seiten stattgefunden. Deutlich stellte er heraus, dass die Unterschiede der Kulturen in Summa zu einem Fortschritt in vielerlei Bereichen geführt habe, wie z. B. der Philosophie, der Medizin, der Architektur, der Mathematik und der Astronomie. Wenn man bereit sei, den anderen zu verstehen, sein Anderssein zu akzeptieren und sich im friedlichen Dialog begegne, sei ein friedliches Miteinander Leben, wie es ja auch in vielen Bereichen selbstverständlich sei, möglich. Voraussetzung sei allerdings, die Vorurteile durch Kenntnisse über die Denk- und Lebensweise der Muslime zu ersetzen.
Text und Foto: Prof. Dr. Anton Janßen
|
|
|
|
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>
|
| Ergebnisse 1 - 9 von 284 |