JHV Antoniusbrüder 2018

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Fn. Horstmar. Noch ganz im Zeichen des schweren Unfalls, als die Antoniuskapelle auf dem Schöppinger Berg durch einen LKW beschädigt wurde, stand die Jahreshauptversammlung der Antoniusbruderschaft im Borchorster Hof. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass dieser Unfall irgendwie die Bruderschaft noch mehr zusammen geschweißt hat, denn von 38 Antoniusbrüdern nahmen 32 an der Jahreshauptversammlung teil. Besondere Ehre und Anerkennung wurde dabei dem ersten Vorsitzenden Heinz Schütte zuteil. „Sie haben nach dem Unfall mit der beschädigten Kapelle wie ein Fels in der Brandung gestanden und haben dem Medienrummel standgehalten und die Aufräumungsarbeiten koordiniert“ lobte Pfarrdechant Johannes Büll als Präses der Gemeinschaft den bis an die Grenze der Leistungsfähigkeit gegangen Einsatz. So war es dann auch kein Wunder, dass er einstimmig zum ersten Vorsitzenden der Antoniusbruderschaft wiedergewählt wurde. Heinz Schütte übt dieses Amt bereits seit 20 Jahren aus. Der Dank des Präses galt aber auch den übrigen Bruderschaftsmitgliedern, denn sie hatten die Sandsteine der zerstörten Außenwand sorgfältig renoviert und sicher untergebracht sowie den Schutt abgefahren. „Wir sind kein Rasenpflegeverein, sondern bringen viel für den Ort und die Gesellschaft, für die Kapelle und die Armen ein“ stellte Pfarrdechant Johannes Büll fest. Festgemacht ist das auch in der überarbeiteten und jetzt von der Versammlung genehmigten Satzung. Sie vermittelt zunächst einmal ein Blick in die Geschichte der Vereinigung. Im Jahre 1652 wurde die Bruderschaft zum heiligen Antonius dem Einsiedler in der Pfarrkirche von St. Gertrudis gestiftet. Sie wurde, so heißt es weiter in der Satzung, mit Jahre 1783 vom Papst Clemens XII. im Jahre 1783 mit Ablässen versehen. Im Jahre 1848 wurde sie erneuert und vom damaligen Bischof von Münster Johann Georg Müller aufs Neue bestätigt. Die Mitglieder sollen sich bemühen, durch Gebet, Gottesdienstbesuch und Empfang der heiligen Sakramente aktiv am Leben der Kirche teilzunehmen. Sie verpflichten sich, täglich ein „Vater unser“ und ein „Gegrüßet seist du Maria“ mit dem Zusatz „Heiliger Antonius bitte für uns“ zu beten. Ein hohes Anliegen der Bruderschaft ist es, das Leben der Mitmenschen zu schützen. Der caritative Einsatz für die Kranken, Alten und Armen ist ein besondere Aufgabe aller Mitglieder der Bruderschaft. Dass die Mitglieder diesem Auftrag gerecht geworden sind, ging aus dem Jahresbericht von Heinz Hermann Lülf hervor. So konnte Pfarrer Dhaman Karanam ein Scheck über 800 € für sein Indienprojekt zur Verfügung gestellt werden. Das Geld stammt aus dem Verkauf der Opferkerze in der Kapelle. Für eine 25jährige Mitgliedschaft in der Bruderschaft wurden Heinz Schütte und Heinz Deiters geehrt. Aufgenommen wurde Josef Stemping. Den Kassenbericht erstattete Michael Bröker, seine Entlastung war reine Formsache.

Nach den Aussagen von Pfarrdechant Johannes Büll wird mit den Renovierungsarbeiten an der Kapelle in Kürze begonnen. Es werde eine Rundumerneuerung werden, also nicht nur eine Beseitigung der Unfallschäden sondern auch weitere Reparaturen in der Kapelle, wie etwa bei den durch den Holzwurm entstandenen Schäden als Holzteilen werden vorgenommen.

 

 

 

 

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Foto Danke: Pfarrdechant Johannes Büll bedankt sich bei Heinz Schütte für den Einsatz

 

Jubilare

Foto Jubilare v.ln..r Pfarrer Dhaman Karanam, Heinz Deiters, Heinz Schütte, Pfarrdechant Johannes Büll und zweiter Vorsitzender Martin Ruck