Adventskonzert OnceAgain in St. Cosmas & Damian

Fn. Horstmar. Ein eindrucksvolles Erlebnis war das Konzert des Pop- und Gospelchores „Once Again“ unter dem Dirigatvon Winne Vogt in der stimmungsvoll illuminierten Kirche von Ss Cosmas und Damian in Leer.  „Wir sind eine fröhliche, Chorgemeinschaft, die sich seit 1996 der Pop- und Gospelmusik verschrieben hat“, erläuterte Moderatorin Heidi Feige gleich zu Beginn des 90 minütigen Konzertes. Sie führte gefühlvoll mit erläuternden Texten durch das Programm.  Es war eine musikalische Reise der Erzählungen und Gefühle, ganz auf die Advents- und Weihnachtszeit abgestellt. Winne Vogt ließ die Weihnachtswichtel rocken und stimmte mit besinnlichen Liedern zum Zuhören und Mitsingen auf die gemütliche Zeit des Jahres ein.  Langanhaltenden, stehenden Beifall gab es von den begeisterten Zuhörern, sie entließen den Chor nicht ohne Zugaben. Donnernder Applaus war der verdiente Lohn. Karin Lenz aus Horstmar, begeisterte Anhängerin des Chores urteilte; „Es war phantastisch, das Konzert regte zur Besinnung und inneren Einkehr ein.“  Gleicher Meinung waren auch Mechthild Schulze und Anni Greiwe aus Borghorst, die kaum eine Konzert von OnceAgain auslassen. Die ganz in weiß gekleideten Akteure mit ihren schmucken Schals hatten sich auf die Advents- und Weihnachtszeit eingestellt. Lieder der Stille mit Einladung zur inneren Einkehr gehörten ebenso zum Programm wie die ausgelassene Fröhlichkeit. Mal ganz leise, dann wieder stimmgewaltig präsentierten sich die Aktiven im Chorraum, unterstützt von Thomas Pforr am Cajon und Hans Dieter Bonte am Baß. Mit „Angels watching ober me“  eröffnete der Chor das Konzert und hatte gleich die Herzen der Zuhörer auf seiner Seite „Schließen Sie die Augen, denken Sie an jemanden, den sie im Herzen tragen“ animierte Heide Feige die Gäste bei „Your a beautiful“. Alles sangen mit beim „Gloria in exelsis deo“ oder bei „Leise rieselt der Schnee“. Über sich hinaus wuchsen Chor und Gemeinde beim weltberühmten „Hallelujah“. Die Sängerinnen und Sänger versorgten das Publikum neben den Liedern auch mit einem Gaumenschmaus. Passend zum Lied von der Weihnachtsbäckerei, bei dem die Aktiven sogar Schürzen anzogen, durften die Gäste in die angebotenen Keksdosen mit selbst gebackenen Plätzchen greifen. Mit „Oh  Happy day“ setzten sie einen Schlusspunkt unter ein überwältigendes Konzert. Immer wieder mitgerissen wurde der Chor durch seinen Dirigenten Winne Vogt. Wenn die Besucher sich mal zweitweise in Zurückhaltung übten, feuerte Chorleiter Winne Vogt sie wieder an, und alle ließen sich bereitwillig mitreißen, sangen und klatschten mit. Heidi Feige hatte auch gleich die Begründung für sein Engagement:“ Er liebt die Menschen und die Musik.“