Ein Schmetterling zu Ostern?!

Ein Schmetterling zu Ostern?!

Schon in der Antike war der Schmetterling ein Symbol der Verwandlung. Das frühe Christentum hat diese Symbolik aufgegriffen und als Sinnbild für die Auferstehung Christi verstanden. Der Schmetterling ist ja nicht von Anfang an da, sondern macht eine Entwicklung durch. Aus dem Ei kommt zuerst einmal die Raupe, und nach einer ganz bestimmten Zeit verpuppt sich die Raupe in einem Kokon, bis sich dann schließlich der Schmetterling entpuppt. Am Ende entsteht etwas ganz Neues und Schönes: leicht und farbenfroh.

So wurde der Schmetterling zu einem österlichen Zeichen, zu einem  Symbol der Hoffnung, der Verwandlung und des neuen Lebens. Gott hat den Tod besiegt. Neues ist geworden. Angst und Sorgen haben sich in Freude und neue Hoffnung verwandelt.

 

Leicht und farbenfroh erleben die meisten von uns die gegenwärtige Zeit nicht.

Im Gegenteil: Die Corona-Pandemie und alle Einschränkungen, die ihre Bekämpfung mit sich bringt, lassen unser Leben eher belastet und trist-grau erscheinen.

Viele haben Angst, weil wir alle nicht wissen wie lange die Einschränkungen auch nach mehr als einem Jahr weiter bestehen müssen und wie es danach weitergeht.

Die Schmetterlinge machen Mut. Was Ostern geschehen ist, kann sich immer wieder ereignen. Es kann sich auch in meinem Leben etwas verwandeln und neu werden. Manchmal gilt es nur, den Kokon seiner Gewohnheiten und Zwänge zu verlassen. Plötzlich entpuppen sich neue Perspektiven. Das Leben gewinnt neue Leichtigkeit.

 

In diesem Sinn wünschen wir Ihnen und Euch ein frohes und vor allem ein Mut-machendes Osterfest 2021!

 

 

Ihr und Euer

Pfarreirat St. Gertrudis

Horstmar und Leer