Firmung 2020

 

Fn. Horstmar. Unter dem Thema „Leinen los Abenteuer Glauben“ fanden die diesjährigen Firmungen sowohl in St. Gertrudis als auch in Ss. Cosmas und Damian statt. Dazu passend war auch der Altarraum mit kleinen Schiffchen geschmückt, auf den Segeln hatten die Jugendlichen ihre persönlichen Wünsch angebracht.  Insgesamt 32 Firmlinge, davon 18 aus Horstmar und 14 aus Leer, hatten sich zusammen mit der Pastoralreferentin Ursula Lappe und sechs  Katechetinnen auf dieses Sakrament vorbereitet. Es waren in Horstmar Lukas Beckstedde, Eric Veltel, Fabio Jürgens, Alida Becks, Mariella Becks, Lukas Krawinkel, Max Große-Scharmann, Gabriel Jessing, Tim Arning, Noah Oberschelp, Leon Deiters, Jonas Resing, Adrian Claus, Sophie Niehoff, Lucy Ringkamp, Ida Denkler, Lea Wigger, Mara Wigger und in Leer Anika Gerdes, Malin Wiefhoff, Sonja Hölscher, Jenna König, Maja Majnusz, Sophie Lenuweit, Lena Heidemann, Lisa Heidemann Anna Terwort, Dana Hüsing, Vanessa Kestermann, Fenja Wahlers, Kyra Kemper, Pia Sztor. Das Sakrament der Firmung wurde durch Weihbischof Dr. Christoph Hegge gespendet, nachdem ihn Pfarrdechant Johannes Büll in der Pfarrgemeinde St. Gertrudis begrüßt hatte. Dabei zeichnete der Weihbischof mit Chrisam, einem vom Bischof geweihten Salböl, ein Kreuz auf die Stirn. Er sprach dazu: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“  „Heute im Sakrament der Firmung sollen unsere Jugendlichen den Zuspruch Gottes für den eigenen Aufbruch ins Leben – ins Abenteuer Glauben erfahren“ hieß es in den einleitenden Begrüßungsworten zur Firmfeier  durch Pia Hellenkamp in Leer und Ursula Lappe Horstmar. Der Aufbruch ins Ungewisse des „Lebensmeeres“ – verbunden mit Hoffnungen und Erwartungen, mit Ängsten und gleichzeitig diese unglaubliche Neugier und Abenteuerlust, halte ständig in Bewegung . Das Wehen des Heiligen Geistes solle der Rückenwind für das persönliche Lebens-Segel sein. Gott sei mit unterwegs, gerade in dieser Zeit der Pandemie. Gott sei da in den Zeiten von Sturm und Flaute. „Leinen los – Abenteuer Glauben“ bedeute aber auch darauf vertrauen zu können, ein anderes Ufer, ein anders Ziel zu finden, Stürme wie sie gerade da seien zu bestehen und mit der Windflaute im Leben zurecht zu kommen. Dazu gehörten Menschen wie die Paten, Eltern, Freunde oder andere nahe Menschen, die dieses Abenteuer Glauben begleiten. „Gott möchte dabei unser Wind in unseren eigenen Segeln sein“ betonten Pia Hellenkamp und Ursula Lappe. Die Frage:“ Was brauchst Du zum Leben,“ stellte Weihbischof Dr. Christoph Hegge in den Mittelpunkt seiner Begrüßungsworte. Gerade jetzt in der Coronazeit brauche man den Nächsten. Jesus reihe sich mit ein. „Du bist nicht allein,“ bedeute die Firmung. Und dann gab der Weihbischof den Jugendlichen noch Hinweise für das tägliche Leben, wenn der Streßpegel wieder hochgegangen sei: „Komm wieder runter, lass Dich nicht von Gefühlen runterziehen. Du bist ein wertvoller Mensch. Du bist nicht allein sondern Gottes Sohn und Gottes Tochter.“ Gott komme durch die Firmung zu allen.

 

 

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