Fronleichnamsprozession in Leer

Fn. Horstmar-Leer. Überaus zufrieden waren Pfarrdechant Johannes Büll und Diakon Franz Josef Reuver mit der Teilnahme an der Fronleichnamsprozession im Ortsteil Leer. Über als 200 Personen nahmen daran teil. Zu ihnen gehörten die diesjährigen Kommunionkinder, die Abordnungen der kirchlichen Vereinigungen und Schützenvereine des Ortsteiles Leer, aber auch Mitglieder der Antoniusbruderschaft, der Katharinenbruderschaft sowie der Kolpingfamilie aus dem größeren Ortsteil Horstmar. „Wir machen die Prozession, damit der Segen der Eucharistie auf das Dorf ausstrahle“, betonte Diakon Franz Josef Reuver“. Man dürfe durchaus stolz sein auf die örtliche Gemeinschaft in Leer und mit erhobenem Haupt durch die Gemeinde gehen mit einem funktionierendem Vereinsleben, einer bewundernswerten Kreativität, es gebe ein gutes Miteinander.  Der Kirchenchor sang unter der Leitung von Rafael D. Marihart an den einzelnen Segensaltären. Diese waren sehr schlicht gehalten und befanden sich im engen Ortskern. Wohl einmalig war der Segensaltar direkt am Bierpavillon, die Monstranz stand auf der Theke. „Lasst Jesus beim Biertrinken in unsere Mitte, auch er war gesellig“ forderte Diakon Franz Josef Reuver. Pfarrdechant Johannes Büll versprach beim Schlusssegen, dass die erste Runde am Pavillon auf Kosen der Pfarrgemeinde gehe. Plastikmüll hing über dem Segensaltar am Dorfladen und machte so auf die Umweltverschmutzung aufmerksam. „Verzichten Sie ab sofort auf Plastiktüten und tragen damit zum Umweltschutz bei“ forderte Franz Josef Reuver. Einen Schatz suchten die Kommunionkinder im Sand der Schaufel eines Radladers. Ein goldenes Döschen kam hervor, darin ein Christusrelief ohne Hände und Beine. Jesus braucht alle“ erklärte Diakon Reuver dazu. Er forderte zum Nachdenken über den größten Schatz im Leben auf. Ein großer Pflug stand hinter dem Segensaltar vor dem Kalvarienberg. Reuver nahm seine Gegenwart zum Anlass, symbolisch Hand an den Pflug zu legen um verhärtete Krusten aufzubrechen. „Höre niemals auf zu erkunden, höre auf, immer nur schwarz zu sehen“ war sein Credo.  Die Fronleichnamsprozession fand einen harmonischen Ausklang auf dem Gelände vor dem Pfarrheim. Hier waren Bänke aufgestellt, mit Würstchen, Steaks und Getränken stärkten sich die Teilnehmer nach der Prozession durch die Gemeinde.