Gestaltung Kirchplatz Horstmar

Fn. Horstmar. "Bisher sind wir hinsichtlich der barrierefreien Umgestaltung des Kirchplatzes im Zeitplan", teilt Bürgermeister Wenking auf Anfrage der WN mit. Aus der Bürgerschaft sei der Wunsch zur barrierefreien Umgestaltung des Kirchplatzes gekommen. Man habe sich mit der Kirchenge­meinde St. Gertrudis als Eigentümerin zusammengesetzt und überlegt, wie die geschätzten Gesamtkosten von 681.000 € gemeinsam geschultert werden können. Da es ein Landesprogramm "Soziale Integration im Quartier" gibt, habe die Stadtverwaltung einen Förderantrag formuliert, der vom Rat der Stadt Horstmar mit Zustimmung des Kirchenvorstandes einstimmig auf den Weg gebracht wurde. Bei diesem Programm, das fünffach überzeichnet war, hatte die Stadt Erfolg und am 10. Dezember 2018 einen Förderbescheid über 564.000 € erhalten. Für die Kirchengemeinde verbleibt ein Eigenanteil von 54.000 € und für die Stadt Horstmar in Höhe von 63.000 €. Inhalt dieser Baumaßnahme ist die Verlegung von barrierefreien Pflaster, die Anlegung größerer Grünflächen mit Raseneinsaat um die Lindenbäume, die Anbringung von Fahrradständern, Sitzbänken, mobilen Windschutzwänden sowie Elektroverteilstation. Die Standortverlagerung des Findlings ist auch Bestandteil des Maßnahmenprogramms und der Förderung. Der Stein war vor Jahren beim Kanalbau anlässlich der Erschließung des Gewerbegebietes gefunden worden“ erinnert sich der damalige Bauamtsleiter Werner Kestermann. Das ca. 60 Tonnen schwere Exemplar wurde zunächst auf dem Spielplatz Eichendorffstraße/Bahnhofstraße gelagert worden. Die Gesamtkosten für den Transport zum Kirchplatz sowie die Flächenbefestigung betragen 14.000 €, die in den Gesamtkosten enthalten sind. Ziel dieser Maßnahme ist es, einen barrierefreien Kirchplatz zu schaffen und die Aufenthaltsqualität auf und um den Kirchplatz zu verbessern. Den Förderantrag habe man mit "Menschen in die Mitte" überschrieben. Geplant sei, wieder Veranstaltungen rund um die Kirche stattfinden zu lassen. "Der Rat hat einstimmig beschlossen, ein Teilstück der Königstraße (vom Rathaus bis zur Stadtverwaltung) zu sperren, damit im Sommer Tische und Stühle auf die Straße gerückt werden können,“ führt Bürgermeister Robert Wenking weiter aus. Die sechs an der Königstraße wegfallenden Parkplätze werden hinter der Stadtverwaltung auf einer städtischen Grundstücksfläche verlegt und zusammen mit den dort bereits existierenden Stellflächen auch barrierefrei neu angelegt.