HORSTMAR/DÜSSELDORF (fn). Ein besonderes Kreuz, nämlich ein Durchguckerkreuz, hängt jetzt im Besprechungsraum der münsterländischen CDU -Abgeordneten des Düsseldorfer Landtags. Die Idee, das Kreuz hier aufzuhängen, hatten der Minister für Arbeit , Gesundheit und Soziales des Landes NRW Karl Josef Laumann und die CDU-Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking bei der Übergabe durch Pfarrdechant Johannes Büll anläßlich der Feier zum 700jährigen Gründungsjubiläum des Kollegiatsstifts Horstmar in der Aula des Lernzentrums Horstmar an den Minister. Laumann hatte bei dieser Veranstaltung an einer Podiumsdiskussion teilgenommen. Das Kreuz solle alle verbinden, äußerte Johannes Büll bei der Übergabe. Christina Schulze Föcking fand gleich, dass das Kreuz nicht den Eindruck eines Leidenden vermittele sondern sei etwas Verbindendes darstelle. Sie war wie alle Beteiligten von der kleinen Feierstunde beeindruckt, als Diozösanadministrator Antonius Hamers das Kreuz im Düsseldorfer Landtag segnete. Es ist das einzige Kreuz, das im öffentlichen Raum des Landtags hängt. Es hat mittlerweile einen Platz in vielen öffentlichen und privaten Einrichtungen gefunden und wurde von Büll im Jahre 2012 erstmals verschenkt und zwar an die evangelische Kirchengemeinde bei der Einweihung des Gemeinderaumes. Es sei der allererste Besuch bei der Schwestergemeinde gewesen, erinnert sich der Dechant. Entstanden ist die Idee des Kreuzes bei einem Hilfsprojekt für Rumänien, als Büll noch in einer Kirchengemeinde in Ibbenbüren tätig war.

